Der Schuttberg des am 17. Februar gesprengten, 52 Meter hohen AGFA-Hochhauses war gewaltig. Seit dem Beginn des „großen Aufräumens“ vor sechs Wochen hat das Geiger-Team schon 80% der insgesamt 15.000 Tonnen Stahl- und Betonrestmassen entsorgt, beziehungsweise vor Ort aufbereitet.
Nach der spektakulären Sprengung folgen jetzt weitere Abbrüche von ehemaligen AGFA-Werksgebäuden. Bis 2010 sind über 500.000 m³ umbauter Raum zurückzubauen und fachgerecht zu entsorgen. Das Hochhaus war mit 46.000 m³ Bausubstanz nur ein kleiner Teil der Maßnahme.
Außerdem müssen auf dem zehn Hektar großen Gelände Fundamente, Kanäle und Schächte ausgebaut werden („Tiefenentrümpelung“). Unter anderem steht für die nächsten Monate die großflächige Bodensanierung mit circa 800.000 Tonnen Bodenaustausch und 500.000 Tonnen „neuem“ Verfüllmaterial an, mit der bereits begonnen wurde.
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