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Durchbruch beim Pfändertunnel

Über ein Jahr brauchte die 200 Meter lange und 2.000 Tonnen schwere „Tunnelvortriebsmaschine“ (Durchmesser: 11,8 Meter), um die 6,7 Kilometer lange, zweite Röhre des Pfändertunnels von Hörbranz bis Bregenz zu bohren. Wegen Reparaturen am Bohrkopf dauerten die Arbeiten etwa zwei Monate länger als ursprünglich geplant.

Anfang November 2009 war es dann soweit. Um 5.00 Uhr in der Früh war der Durchbruch geschafft. Die Fräsmaschine kam punktgenau auf der Südseite des Pfänders zum Vorschein. Mit einem kleinen Umtrunk und einer Brotzeit wurde der Durchbruch gefeiert.

Insgesamt wurden von Geiger und dem ARGE-Partner Bautruck aus Lautrach/Vorarlberg bisher mehr als 1,9 Millionen Tonnen Tunnelausbruch größtenteils in die Grube Maria-Thann bei Hergatz abtransportiert. Die Transporte sind noch nicht beendet. Nach wie vor lagert Ausbruchmaterial am Nordportal. Außerdem muss das Gestein, das von Querschlägen und aus Nischen stammt, abgefahren werden. Im Gegenzug zu den Aushubtransporten wurden bisher rund 80.000 Tonnen Kies von unserem Tochterunternehmen AKS, Allgäuer Kies- und Schotterwerke an die Baustelle geliefert.

Mit einer mobilen Mischanlage wurden darüber hinaus rund 160.000 Tonnen zementgebundene Tragschichten hergestellt. Diese Anlage bleibt noch bis zum Baustellen-Ende im Oktober 2010 auf der Baustelle installiert.

Fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben werden soll die zweite Röhre dann im Juni 2012. Ab dann wird der rund 30 Jahre alte, bisherige Pfändertunnel ein Jahr lang einer Generalsanierung unterzogen. Ab Mitte 2013 sollen dann beide Röhren ohne Einschränkungen befahren werden können.

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