VOILA_REP_ID=C1257261:002E0086





Genehmigung zur Einfuhr und Behandlung italienischer Böden

Der bürokratische Aufwand war enorm, hat sich letzten Endes für den Geschäftsbereich Umwelttechnik aber dennoch gelohnt.
„Nachdem sich das Unternehmen intensiv mit dem EU-Recht auseinandergesetzt und zahlreiche behördliche Hürden überwunden wurden, liegen seit Mitte Juni 2005 die entsprechenden Genehmigungen und Nachweise vor, verschiedene Böden, Baurestmassen und Abfälle aus Italien einzuführen, zu behandeln und zu entsorgen.

Derzeit gibt es einen ersten Notifizierungsvertrag mit der italienischen Firma ECO ENERGY aus Noventa di Piave. Auf Basis dessen wurden bisher ca. 2.500 Tonnen kontaminierter Bodenaushub angeliefert. Weitere 10.000 Tonnen sollen nach Angaben des Abfallerzeugers noch folgen.

2006 sollen insgesamt ca. 30.000 Tonnen Bodenmaterial mit Kohlenwasserstoff-Belastung aus Italien in die Bodenbehandlungsanlage des Recycling-Center-Regenstauf (RCR) zur Reinigung und anschließenden Verwertung überführt werden. Von der Regierung der Oberpfalz wurden hierfür ebenfalls die erforderlichen Genehmigungen erteilt.
Weiterhin ist vorgesehen, bis Ende August dieses Jahres 50.000 Tonnen italienisches Bodenmaterial für die Verfüllung der ehemaligen Kreisdeponie „Schafweide“ im oberbayerischen Ebersberg zu importieren. Im Zuge dieser Deponiebaumaßnahme baut Geiger seit Februar 2005 und voraussichtlich noch bis 2009 insgesamt 160.000 m³ Boden- und Bauschuttmaterial ein.

<< zurück