Neben den Großprojekten und der Umwelttechnik wickelt Geiger Transilvania mit den Geschäftsfeldern Kies und regionaler Tiefbau den Hauptanteil der Geschäftes in Rumänien ab. Ihren Sitz hat Geiger Transilvania in der 150.000 Einwohnerstadt Targu Mures. Dort sind knapp 100 der insgesamt 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Geiger Rumänien beschäftigt.
Das jüngste (interne) Projekt ist der Neubau des Kies- und Splittwerks in Petelea im Norden der Stadt, das am 31. August 2007 offiziell eingeweiht und in Betrieb genommen wurde. Hierzu waren rund 50 Gäste aus der regionalen Wirtschaft und Politik, Journalisten und einige Mitarbeiter gekommen, die Georg Geiger, Leiter des Geschäftsbereiches Rumänien, eingeladen hatte.
Im Rahmen der Einweihung sprachen auch der Vertreter des Umweltamtes aus Bukarest und der Bürgermeister der Gemeinde. Beide bedankten sich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit während der Planungs- und Bauphase und wünschten viel Erfolg für die Zukunft. Den kirchlichen Segen spendeten daraufhin der katholische und auch der orthodoxe Pfarrer der Gemeinde Petelea.
Einen kulturellen „Tupfer“ lieferte das Rahmenprogramm. Eine rumänische Jugendgruppe, die die deutsche Schule in Targu Mures besucht, führte einige traditionelle Tänze in alter, sächsischer Tracht auf.
Das Besondere dieses Werkes ist weithin sichtbar: eine Brücke mit einem 160 Meter langen Förderband spannt sich über den Fluss Mures und verbindet das Gelände der Kiesgewinnung mit dem eigentlichen Kieswerk. Damit ist man unabhängig vom Wasserstand der Mures.
Im neuen Werk werden hauptsächlich Kies (vornehmlich für den Straßenbau), Zuschlagstoffe für die Betonproduktion und Splitte unter anderem für die Herstellung von Asphalt produziert. Acht Mitarbeiter sind inzwischen im Werk Petelea beschäftigt.
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