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Bundesstraße B 19 neu fertiggestellt

Seit 1968, als das vierspurige Teilstück zwischen Immenstadt-Stein und Sonthofen gebaut wurde, gab es Planungen für den Ausbau der 14 Kilometer langen Strecke zwischen der Autobahnanschlussstelle Waltenhofen und der Auffahrt in Immenstadt-Stein. Über die Jahrzehnte hinweg wurde aufs Heftigste über das Für und Wider eines Ausbaus gestritten. Politik, Bürger(initiativen), Anwohner, Grundstückseigentümer, Naturschützer und die zuständigen Behörden konnten sich auf keinen Kompromiss einigen. Währenddessen konnte die alte Bundesstraße das immense Verkehrsaufkommen mit täglich durchschnittlich 20.000 Fahrzeugen nicht mehr bewältigen.

Das Jahrhunderthochwasser an Pfingsten 1999 brachte dann die „Wende“. Im Zuge der notwendigen Maßnahmen, die für den Hochwasserschutz eingeleitet worden sind, konnte auch für den Straßenbau eine Einigung erzielt werden.

Innerhalb von zehn Jahren und in drei großen Bauabschnitten wurde die Bundesstraße 19 neu ausgebaut bzw. neu trassiert. Bauherr ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das staatliche Bauamt Kempten.

Der Nordabschnitt mit der Beseitigung des Bahnübergangs Kuhnen (2002) und der Ortsumfahrung Waltenhofen (2004) brachte die erste deutliche Erleichterung. Dann folgten der Mittelabschnitt mit den Verkehrsfreigaben Herzmanns-Martinszell (2006) und Martinszell-Heuberg (2008). Der Südabschnitt vom Heuberg bis zur Anschlussstelle Immenstadt-Stein mit einer Länge von 5,9 Kilometern war zwischen Oktober 2007 und September 2009 die größte Herausforderung. Die komplett neue, östliche Trasse mit der 254 Meter langen Talbrücke über die Iller führt jetzt durch das ebenfalls neu gestaltete Hochwasserschutzgebiet im Seifener Becken und verläuft auf dem Absperrdamm zwischen der Iller und dem Hochwasser-Rückhaltebecken.

Mehrere Unternehmen der Geiger Unternehmensgruppe waren maßgeblich in diesen B 19 – Ausbau involviert. Geiger vor allem durch Kies- und Asphaltlieferungen. Unser Tochterunternehmen ATS Allgäuer Tief- und Straßenbau führte bei den beiden letzten Bauabschnitten die Tief- und Straßenbauarbeiten aus. Ebenfalls eingebunden in das größte Straßenbauvorhaben der Region war unser Tochterunternehmen Oberall, das den Umbau des Knoten in Oberdorf sowie die Regenüberlaufbecken samt Entwässerung erstellt hat.

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