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ATS und Oberall arbeiten „Hand in Hand“

Im Rahmen der „Großbaustelle B 19“ soll auf der bisherigen Straßentrasse der Bahnübergang in Thanners aufgehoben und stattdessen schräg gegenüber der Zufahrt zur Geiger-Asphaltmischanlage eine neue Brücke für den Straßenverkehr der B 19 „alt“ über die Bahnschienen gebaut werden. Aufgrund der schlechten Bodenverhältnisse in diesem Bauabschnitt (mooriger Untergrund, Torf, Lehm) werden die Straßendämme schon dieses Jahr geschüttet, um Setzungen beziehungsweise Bodenabsenkungen im Bereich der Straße und der neuen Brücke zu vermeiden.

Bevor die ATS mit der Vorschüttung zur Reduzierung der Setzungen beginnt, wird die Firma Oberall den im Baubereich querenden Heubach mit einem Wellstahldurchlass versehen, der den Bach später unter dem Straßendamm hindurch leiten wird. Zur weiteren Reduzierung der Setzungen werden hier circa 300 Kleinbohrpfähle eingebaut. Die ATS wird erst mit den Vorschüttungen beginnen, wenn die Verfüllung des Durchlasses abgeschlossen ist – voraussichtlich Ende August 2008. Bis November 2008 wird 45.000 m³ Erdmaterial, versetzt mit circa 2.300 Tonnen Kalkzement-Mischung, verbaut.

Um die Gefahr des Absetzens im Bereich der zukünftigen Brücke noch weiter zu reduzieren, werden dort anschließend vom Oberall-Team circa 1.000 Kleinbohrpfähle eingebaut. Die größten Setzungen sollten abgeklungen sein, bevor Ende 2009 mit dem Brückenbau begonnen wird, damit sich hinterher keine Schäden an der Brücke oder der neuen Straße ergeben.

Die Baustelle gilt vor allem deshalb als schwierig, weil aufgrund der parallel verlaufenden
Bahnlinie extrem vorsichtig gearbeitet werden muss. Außerdem ist strengstens darauf zu achten (Vorgabe vom Auftraggeber, dem Landkreis Oberallgäu), dass durch den Baubetrieb kein Rückstau auf der alten B 19 und am Bahnübergang Thanners entsteht.

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